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Ruine Türkensturz

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Hoch über dem Tal bei Seebenstein steht auf einer steilen Felswand die Ruine Türkensturz. Von dort kann man weit über Wälder und Dörfer schauen. Doch der Ort ist auch mit einer alten und spannenden Sage verbunden. Der Name „Türkensturz“ stammt aus der Zeit der Türkenkriege. Einer Erzählung nach wurde damals ein Mädchen von türkischen Reitern verfolgt. Auf der Flucht lief sie immer höher den Berg hinauf, bis zur steilen Felskante. Im letzten Augenblick sprang sie zur Seite. Die Verfolger konnten nicht mehr anhalten und stürzten mit ihren Pferden über die Felsen in die Tiefe. Ob diese Geschichte wirklich so passiert ist, weiß heute niemand mehr. Sicher ist nur: Die Ruine selbst ist viel jünger. Sie wurde vor etwa zweihundert Jahren als Aussichtsturm gebaut, weil man damals solche Ruinen als Schmuck in der Landschaft mochte. Heute ist der Türkensturz ein beliebtes Ziel für Wanderer. Wer den Weg hinaufgeht, steht schließlich oben am Felsen – dort, wo sich schöne Aussicht und alte Sage be...

Ruine Pfefferbüchsel

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Hoch über Mödling, auf dem geheimnisvollen Kalenderberg, ragen die Mauern der Ruine Pfefferbüchsel wie ein vergessenes Relikt aus einer anderen Zeit empor. Errichtet wurde sie 1818 als romantische Johannes- oder Pilgerkapelle im Landschaftspark von Fürst Johann I. von Liechtenstein – bewusst als malerische „Ruine“ geplant. Ihr eigenwilliges Dach, das an eine Gewürzdose erinnerte, brachte ihr bald den volkstümlichen Namen „Pfefferbüchsel“ ein. Im Revolutionsjahr 1848 wurde die Kapelle zerstört, und seither erzählen ihre zerbrochenen Mauern von Aufruhr und Vergänglichkeit. Heute wirken die restaurierten Überreste wie eine Bühne für Entdecker, die zwischen Wald und Felsen ein Stück romantischer Geschichte erwandern.

Burg Seebenstein

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  Burg Seebenstein erhebt sich markant über dem gleichnamigen Ort im Naturpark Seebenstein in Niederösterreich. Ihre Ursprünge reichen in das späte 12. Jahrhundert zurück; um 1170 wird die Burg erstmals urkundlich erwähnt. Die ursprüngliche romanische Wehranlage wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgebaut. Einen wesentlichen Teil ihres heutigen Erscheinungsbildes erhielt die Burg unter der Herrschaft der Familie Königsberger , die sie ab dem 15. Jahrhundert besaß und insbesondere im 17. Jahrhundert ausbauen ließ. Durch ihre exponierte Lage diente sie nicht nur der Sicherung des Umlandes, sondern auch als repräsentativer Adelssitz. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war Burg Seebenstein Sitz der Wildensteiner Ritterschaft zur blauen Erde , einer von der damaligen Ritterromantik geprägten Vereinigung, die bis in die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts bestand. Heute ist die Burg in Privatbesitz und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Sie b...

Schwarzer Turm

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Hoch über Mödling, auf dem steilen Kalenderberg, thront der Schwarze Turm – still, düster und geheimnisvoll. Wer den schmalen Waldpfad hinaufsteigt, spürt sofort die besondere Atmosphäre: Der Wind pfeift um die dunklen Steinmauern, als würde er alte Geschichten weitertragen. Der Turm wirkt wie eine Ritterburg, doch in Wahrheit wurde er um 1810 als romantisches Bauwerk errichtet, um Wanderer zu beeindrucken und die Fantasie anzuregen. Heute steht der Schwarze Turm in Privatbesitz.

Burg Forchtenstein

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      Burg Forchtenstein erhebt sich weithin sichtbar am Rande des Rosaliengebirges, südlich von Mattersburg im Burgenland. Sie gilt als eines der markantesten Wahrzeichen der Region und beeindruckt mit ihrer imposanten Architektur und reichen Geschichte.  Erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Burg an diesem Standort im Jahr 1291, als sie sich im Besitz der Grafen von Mattersdorf befand. Im 17. Jahrhundert ging die Anlage in den Besitz der Adelsfamilie Esterházy über, die sie zu einer uneinnehmbaren Festung ausbaute. Während der Türkenkriege widerstand die Burg erfolgreich feindlichen Angriffen aus dem Osten und diente als sicherer Rückzugsort. Nach den kriegerischen Auseinandersetzungen wurde Burg Forchtenstein zu einem bedeutenden Schatzlager. Wertvolle Kunstwerke, Waffen, Rüstungen und historische Dokumente wurden hier eingelagert, von denen viele noch heute in der Schatzkammer zu besichtigen sind. Besonders bemerkenswert sind auch die barocken Fresken...

Burg Krumau am Kamp

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Hoch über der malerischen Landschaft am Kamp thront die Burg Krumau, ein eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Baukunst in Niederösterreich. Bereits im 12. Jahrhundert erbaut, war sie einst strategischer Stützpunkt und repräsentativer Sitz adeliger Herrschaften. Ihre dicken Mauern und der mächtige Bergfried zeugen noch heute von ihrer Wehrhaftigkeit. An diesem Punkt in Krumau wurde die Flußüberquerung durch die Burgherren kontrolliert. Die Burg ist heute mehr als nur ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten dient sie als Veranstaltungsort für Konzerte und kulturelle Events, die die altehrwürdigen Mauern mit neuem Leben füllen. Besonders im Sommer zieht die Kombination aus Geschichte und Natur zahlreiche Besucher an, die nicht nur die Architektur der Burg Krumau, sondern auch den atemberaubenden Blick auf das Kamptal genießen.

Ruine Johannstein

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Die Burgruine Johannstein steht auf einem Felsen von Wald umgeben im Naturpark Sparbach im Wienerwald. Die Höhenburg wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet. Im 15. Jhd. wurde die Burg "Sparbach" unter Johann Jöchlinger ausgebaut. Im 1. Türkenkrieg wurde die Burg Johannstein weitgehend zerstört. Im frühen 19. Jhd. kam der Naturpark und die Ruine Johannstein in den Besitz der Fürsten von Liechtenstein.